Tim und Struppi, raus aus dem Kongo!

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প্রকাশিত: ৯:৪০ অপরাহ্ণ, আগস্ট ১০, ২০১৯
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Die Herausgeber waren vorbereitet. Mit Rassismusvorwürfen ist „Tim und Struppi“ nicht zum ersten Mal konfrontiert. Das Thema sollte deshalb gleich zu Beginn des Jubiläumsjahres bei einer Veranstaltung im Brüsseler Rathaus abgehandelt werden, um dann zum Feiern überzugehen. Doch eine Publikumsfrage zeigte, dass sich das Thema nicht einfach vom Tisch wischen lässt: „Sie wissen doch, dass diese Darstellungen Menschen wie mich verletzen. Warum müssen Sie dieses Buch trotzdem immer wieder auflegen?“ Stille im Raum.

Stein des Anstoßes ist der Comicband „Tim im Kongo“. In der Geschichte reist der Reporter Tim nach Afrika in den Kongo, der zu diesem Zeitpunkt eine belgische Kolonie ist. Ganz der Europäer, besucht Tim einen belgischen Missionar, geht auf Großwildjagd und wird von Afrikanern in einer Sänfte durch die Gegend getragen, während sein Hund von Einheimischen zum König ernannt wird.

Die kongolesischen Charaktere in der Geschichte werden als gutmütig, aber faul, undiszipliniert und infantil dargestellt. Als Tim nach einem Unfall einen Einheimischen auffordert, sich am Aufräumen zu beteiligen, antwortet dieser: „Mais moi va salir moi“ – „Aber ich werden schmutzig!“. Wie alle Kongolesen im Comic spricht er „Petite négre“, ein als Produkt der Kolonialherrschaft vereinfachtes Französisch. Auch die Zeichnungen sprechen eine eindeutige Sprache: Die Münder der Kongolesen sind bis zur Lächerlichkeit groß und knallrot gezeichnet, oft stehen sie ungläubig offen.